Zugriffszahlen für den ViFaMusik-Blog


Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 3.000 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 5 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Neue Musik vom „Alten Fritz“


Pressemitteilung vom 7. November 2012
Neue Musik vom „Alten Fritz“ – „Diese Noten haben Ihro Majestät der König Friederich von Preußen eigenhändig geschrieben.“

Drei verschollen geglaubte Musikautographen von Friedrich dem Großen wurden in den Kunstsammlungen der Veste Coburg aufgefunden. Die „Coburger Sonaten“, Kompositionen für Flöte und Cembalo, werden am 15. November auf der Veste Coburg vorgestellt.
In zahlreichen Ausstellungen und Feiern wurde in diesem Jahr der 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen begangen. Dass Friedrich II. ein Liebhaber der Musik war, auch selbst die Querflöte blies, ist weithin bekannt.
Rechtzeitig vor dem Ende des Jubliäumsjahres wurde nun entdeckt, dass in den Kunstsammlungen der Veste Coburg 3 Sonaten für Querflöte und Cembalo als Autograph des Preußen-Königs aufbewahrt werden, von deren Existenz die Fachwelt, und zwar schon seit dem 19. Jahrhundert, offenbar nichts wusste. Der Fund ist insofern eine kleine Sensation, als von den Kompositionen Friedrichs II. heute nur noch sehr wenige in seiner eigenhändigen Niederschrift bekannt sind. Von seinen 121 Flötensonaten waren bisher nur 2 Autographe des Königs bekannt, die in Weimar und Berlin die Jahrhunderte überlebt haben.
Die Flötensonaten rückten nun ins Blickfeld der Musikwissenschaft, als die Musikhandschriften der Veste Coburg für das Internationale Quellenlexikon der Musik RISM (Répertoire International des Sources Musicales) in einer Datenbank erfasst wurden.

Präsentation der Coburger Sonaten für die Presse am
Donnerstag, 15. November um 11 Uhr in den Kunstsammlungen der Veste Coburg

Es musizieren Dr. Angelika Tasler (Cembalo) und Regina Bußmann (Flöte). Informationen zu der Autographensammlung der Veste Coburg und zur Bedeutung der Coburger Sonaten Friedrichs des Großen geben Dr. Silvia Böcking, Dr. Cristiane Wiebel-Roth (Kunstsammlungen der Veste Coburg) und Dr. Helmut Lauterwasser (Répertoire International des Sources Musicales, München).
Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Dr. Klaus Weschenfelder, Direktor der Kunstsammlungen der Veste Coburg

Dr. Helmut Lauterwasser, RISM, Arbeitsgruppe Deutschland e.V.

weitere Informationen:
Kunstsammlungen der Veste Coburg, Telefon 09561/879-0
E-Mail: sekretariat@kunstsammlungen-coburg.de
RISM, Arbeitsstelle München an der Bayerischen Staatsbibliothek, Telefon 089/286382884
E-Mail: helmut.lauterwasser@bsb-muenchen.de

RISM wird gefördert von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

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Messdatenbank des Musikwissenschaftlichen Instituts der Johannes Gutenberg-Universität Mainz


Ab sofort ist die Messdatenbank/MassDataBase (MDB) online. Innerhalb der Datenbank werden ca. 40.000 Messkompositionen vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart erschlossen. Neben allgemeinen Werkinformationen und biographischen Kerndaten zu den Komponisten finden sich zu jeder einzelnen Komposition Angaben zur Quellenüberlieferung und zu modernen Ausgaben. Die Grundlage bildet eine systematische Auswertung der gängigen Enzyklopädien und Quellenverzeichnisse (MGG1 und 2, New Grove 1 und 2, RISM) sowie der Fachliteratur. Sie basiert auf den Vorarbeiten von Peter und Verena Schellert und wurde am Musikwissenschaftlichen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Pietschmann in Kooperation mit Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt (Weimar) sowie mit Unterstützung der Abteilung für Musikinformatik entwickelt.
Die MDB ist recherchierbar unter: www.mdb.uni-mainz.de

Anna Plaksin M.A.
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Musikwissenschaftliches Institut

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Das Richard-Strauss-Quellenverzeichnis (RSQV)


Seit Oktober 2011 ist die Datenbank des Richard-Strauss-Quellenverzeichnisses (RSQV) unter der Adresse
http://www.rsi-rsqv.de
im Internet öffentlich zugänglich.
Das RSQV ist ein am Richard-Strauss-Institut in Garmisch-Partenkirchen angesiedeltes DFG-Forschungsprojekt, das im Oktober 2009 seine Arbeit aufgenommen hat. Ziel des Projekts ist es, die Quellen zu den Werken des Komponisten Richard Strauss (1864-1949) in der RSQV-Datenbank möglichst vollständig zu erfassen und damit für jedermann recherchierbar zu machen.


Die RSQV-Datenbank ist ein modernes Recherchetool, in dem man sowohl nach Werken als auch nach Quellen recherchieren kann. Erstmals in der Strauss-Forschung werden die Quellen nach wissenschaftlich einheitlichen Kriterien beschrieben.
Dem Benutzer bieten sich vielfältige Suchmöglichkeiten. Die Datenbank ermöglicht es zum Beispiel, Quellen nicht nur nach aktuellen Besitzern, sondern auch nach ehemaligen Besitzern zu recherchieren, etwa nach Auktionshäusern, über die die betreffenden Quellen gehandelt wurden. Da bibliothekarische Normdaten wie die GND verwendet werden, sind die beteiligten Institutionen und Personen auch unter historischen oder alternativen Bezeichnungen suchbar. Jeder Datensatz besitzt einen Permalink und kann somit direkt angesteuert werden. Eine möglichst genaue Inhaltsbeschreibung und eine kompakte, aber umfassende Quellenbeschreibung (inklusive Papierkennungen, Wasserzeichen u.ä.) zeichnen die Qualität der Datensätze aus und bieten dem Benutzer einen hohen Informationsgehalt.
Zurzeit sind rund 1.300 Quelleneinträge und 700 Werkeinträge recherchierbar. Da die Datenbank als Work-in-Progress schon vor Ablauf der Projektlaufzeit publiziert wurde, wird sich die Zahl recherchefähiger Datensätze bis Projektende noch vergrößern.
Für 2013 ist geplant, die edierten Datensätze des RSQV in die ViFaMusik zu integrieren.
Bei Fragen, etwa zu in Bearbeitung befindlichen Datensätzen, kann sich der Benutzer selbstverständlich gerne an die Redaktion des RSQV wenden, die diese Fragen gerne beantwortet.

Kontakt:
Richard-Strauss-Quellenverzeichnis (RSQV)
im Richard-Strauss-Institut
Dr. Claudia Heine / Adrian Kech M.A.
Schnitzschulstraße 19
82467 Garmisch-Partenkirchen

E-Mail: quellen-rsi@gapa.de
Website:
http://www.rsi-rsqv.de

Tel.: +49 8821 910-9525 (Claudia Heine) oder -9526 (Adrian Kech)
Tel.: +49 8821 910-950 (Zentrale)
Fax: +49 8821 910 960

Das Richard-Strauss-Quellenverzeichnis wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

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Das Handwörterbuch der musikalischen Terminologie in der ViFaMusik


Das Handwörterbuch der musikalischen Terminologie (HmT) wurde 1972 von Hans Heinrich Eggebrecht begründet und von Albrecht Riethmüller fortgeführt. Im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz erschienen unter der Schriftleitung von Markus Bandur insgesamt 6 Bände im Steiner-Verlag Stuttgart. Dieses Nachschlagewerk von zentraler Bedeutung für die Musikwissenschaft ist der Herkunft und Bedeutung musikalischer Fachtermini und ihrer historischen Prägung gewidmet.

Nicht nur aufgrund der Wichtigkeit für das Fach, sondern auch aus rein praktischen Erwägungen plant die ViFaMusik die Online-Bereitstellung des HmT. Die Erscheinungsform als Loseblattsammlung bewirkt, dass das HmT ausschließlich in Lesesälen verwendet werden kann. Durch die Digitalisierung wird es somit einem weitaus größeren Leserkreis zugänglich gemacht. Die Online-Bereitstellung von OCR-behandelten, durchsuchbaren Digitalisaten wird voraussichtlich Ende 2012 erfolgen.

Bei dieser Online-Bereitstellung werden Verknüpfungen zu Digitalisaten der im HmT als musiktheoretische Quellen ausgewerteten Titel hergestellt. Die Tiefenerschließung des HmT hinsichtlich der dort referenzierten Texte und die Recherche im Internet nach deren Digitalisaten war ein zentrales Arbeitspaket in der zweiten ViFaMusik-Förderphase. Es wurden selbständige Publikationen vor 1900 berücksichtigt, wobei auch Vorreden, literarische, sprach-, literatur- und kunstwissenschaftliche Texte einbezogen werden, sofern sie als musiktheoretische Quellen gelten. Dadurch ergibt sich ein historisch breiter, vielsprachiger und interdisziplinärer Quellenbestand. Jedes im HmT erschlossene Werk wird zu jeder Seite im HmT, auf der es erwähnt wird, verlinkt und wird von dort aus angesteuert werden können. Der Nutzer soll so die Möglichkeit haben, Zitate in ihrem größeren Kontext zu lesen oder, ausgehend von der Quelle, das HmT als Kommentar zu verwenden. Die bei weitem größte Rolle spielt dabei das von Google digitalisierte Mus.th.-Corpus der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB), aber auch zahlreiche weitere Repositorien wurden weltweit hinzugezogen.

Die Struktur wird insofern offen gehalten, als dass die Mitarbeiter der ViFaMusik auch in Zukunft noch Links zu Titeln herstellen können, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht digital vorliegen. Hinweise auf fehlende Digitalisate nimmt die ViFaMusik gerne entgegen.

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ViFaMusik-Fortsetzungsantrag wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligt


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat den Antrag zum weiteren Ausbau der Virtuellen Fachbibliothek Musikwissenschaft bewilligt. Demnächst können die Projektpartner die im Projektantrag beschriebenen Erweiterungen bei der ViFaMusik in Angriff nehmen. Dazu gehören u.a. der Aufbau eines Publikationsservers für musikwissenschaftliche Veröffentlichungen, die Einbindung von weiteren Datenquellen in die ViFaMusik-Suche, die Digitalisierung und Erschließung der “Phonographischen Zeitschrift” sowie die Weiterentwicklung des RISM-OPAC.

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Die Musikkatalogisate der Staatsbibliothek zu Berlin als weitere Datenquelle in der ViFaMusik


Die Virtuelle Fachbibliothek Musikwissenschaft bietet eine Suchoberfläche, mit der zurzeit neun einschlägige musikwissenschaftliche Datenquellen gleichzeitig durchsucht werden können. Seit März 2012 ist der Musikkatalog der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (SBB-PK) einer dieser Datenquellen. Die Musikabteilung der SBB-PK zählt mit ca. 462.000 Notendrucken und 67.000 Musikhandschriften zu den herausragenden Musiksammlungen weltweit. In der ViFaMusik-Suche sind alle im Online-Katalog der SBB-PK nachgewiesenen Bücher, Notendrucke und Tonträger recherchierbar. Für vor 1909 erschienene Bücher, Notendrucke mit Erscheinungsjahr vor 1990 sowie Tonträger bis Erscheinungsjahr 2000 sind ergänzend die Imagekataloge der Musikabteilung der SBB-PK heranzuziehen, da dieses Bestandssegment noch nicht vollständig elektronisch erfasst sind.
Die Einbindung des Musikkatalogs der SBB-PK in die ViFaMusik-Suche ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, die ViFaMusik zu einem umfassenden Musikkatalog auszubauen, bei dem der Benutzer mit einer Suchanfrage den Zugriff auf einen Großteil der musikwissenschaftlich relevanten Datenquellen erhält. Im Laufe des Jahres 2012 soll die ViFaMusik-Suche weiter ausgebaut werden durch die Einbindung des Musikkatalogs der British Library, des Katalogs des Deutschen Musikarchivs und der vom Staatlichen Institut für Musikforschung – Preußischer Kulturbesitz herausgegebenen Bibliographie des Musikschrifttums. Außerdem ist nach der Neuorganisation des Katalogs der Österreichischen Nationalbibliothek im Jahr 2013 die Einbindung der Musikkatalogisate dieser bedeutenden österreichischen Bibliothek geplant.

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