Die Musikstadt Stuttgart lädt zur Jahrestagung der Musikbibliotheken und Musikarchive ein


Zur Jahrestagung der Internationalen Vereinigung der Musikbibliotheken, Musikarchive und Musikdokumentationszentren (AIBM), Gruppe Deutschland laden in diesem Jahr die Stadtbibliothek Stuttgart, die Württembergische Landesbibliothek und die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart vom 22. bis zum 25. September 2015 in die Baden-Württembergische Landeshauptstadt ein.

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Die Stadtbibliothek Stuttgart – Bibliothek des Jahres 2013, vom Deutschen Bibliotheksverband (dbv) und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius verliehen – bietet in diesem Jahr einen architektonisch attraktiven Tagungsort. Seit 2011 residiert sie im Neubau am Mailänder Platz. Innovative Einrichtungs- und Bibliothekskonzepte wurden hier umgesetzt und regen seitdem die Diskussion über die Rolle der Bibliothek in der heutigen Zeit an. Führungen durch das Gebäude werden die Gelegenheit bieten, die Stadtbibliothek vom Keller bis zur Dachterrasse kennen zu lernen und sich intensiv darüber auszutauschen.

Das vielfältige Tagungsprogramm für die schätzungsweise 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den deutschsprachigen Ländern schlägt einen thematischen Bogen vom Lokalen zum Globalen. Schlaglichter aus dem Stuttgarter Musikleben (z.B. zur Stuttgarter Oper oder SWRMusic) stehen ebenso auf dem Programm wie die Arbeit des Internationalen Quellenlexikons der Musik RISM und die Anpassung der Katalogisierung in Bibliotheken an das internationale Standardwerk RDA. Das digitale Informationszeitalter in Musikbibliotheken wird thematisiert – MusikApps, Digitalisierungsprojekte, Fachinformationsdienst, Webarchivierung. Der Fokus der Öffentlichen Musikbibliotheken richtet sich auch vermehrt auf Zielgruppen, die bisher eher im Hintergrund standen. Inklusion ist hier ein aktuelles Thema, aber auch Angebote zum aktiven Musizieren, z.B. mit Senioren.

Schon fast traditionell widmet sich ein Themenblock der Einführung des neuen Erschließungsstandards RDA. Insbesondere die musikspezifischen Anwendungsregeln stehen hier im Mittelpunkt der Fachdiskussion. Als Grundlage für das Verständnis von RDA wird eine Schulung zu FRBR angeboten. In einer weiteren Schulung können sich die Fachkolleginnen und -kollegen auf einen aktuellen Stand zum Thema Urheberrecht in der Musikbibliothek bringen lassen.

Das ausführliche Tagungsprogramm ist auf der folgenden Webseite zu finden:

http://www.aibm.info/tagungen/2015-stuttgart

Zur Vermittlung von Interviewwünschen und Gesprächen wenden Sie sich bitte an die Sekretärin von AIBM Deutschland: Dr. Silvia Uhlemann (Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt, email: sekretaerin@aibm.info).

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Vorläufiges Programm der GfM-Jahrestagung 2015 wurde veröffentlicht


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In der letzten Woche wurde das vorläufige Programm der Jahrestagung 2015 der Gesellschaft für Musikforschung veröffentlicht. Sie wird in diesem Jahr vom Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ausgerichtet.

http://www.musikwiss.uni-halle.de/gfm-tagung_2015/

Ein Schwerpunkt dieser Tagung werden die beiden Symposien “Musikanalyse im Spannungsfeld von Expertise und computergestützter Datenverarbeitung“  (Leitung: Prof. Dr. Wolfgang Auhagen) und „Macht – Wissen – Widerstand:  Musik als Ideologem“ (Leitung: Prof. Dr. Wolfgang Hirschmann) sein.

Unter den vielen weiteren Veranstaltungen befindet sich auch eine Podiumsdiskussion am 30.9.2015 um 16 Uhr zum Thema “Digital Musicology”, die von der GfM-Fachgruppe Nachwuchsperspektiven in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek und der ViFaMusik organisiert werden wird.

Die ViFaMusik wird auch (wie bei den vergangenen GfM-Tagungen) wieder mit einem Stand vertreten sein.

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Neues ViFaMusik-Themenportal: “Aufführungspraxis und Interpretationsforschung”


Vor kurzem wurde ein weiteres Themenportal in der ViFaMusik freigeschaltet. Die Fachgruppe “Aufführungspraxis und Interpretationsforschung” der Gesellschaft für Musikforschung hat ein Themenportal aufgebaut mit mehreren weiterführenden Links:

https://www.vifamusik.de/themenportale/auffuehrungspraxis-und-interpretationsforschung.html

Innerhalb dieses neuen Themenportals wurde auch das im Jahr 2014 erschienene Buch “Tradition and Craft in Piano-Playing” von Tilly Fleischmann online bereitgestellt. Eine Besonderheit dabei ist das multimediale Zusatzmaterial. Die Musikbeispiele aus diesem Buch wurden in einzelnen Video-Sequenzen aufgezeichnet und sind ebenso wie das gesamte Buch über folgende ViFaMusik-Webseite abrufbar:
https://www.vifamusik.de/themenportale/auffuehrungspraxis-und-interpretationsforschung/online-ressourcen/fleischmann.html

Titelbild_Fleischmann_Buch

Tilly Fleischmann née Swertz (1882-1967) was born in Cork to German parents. She studied at the Royal Academy of Music in Munich from 1901 to 1905 with two renowned pianists, Bernhard Stavenhagen and Berthold Kellermann, both pupils and close associates of Franz Liszt, who was not only one of the greatest virtuosi of his age, but perhaps the most influential teacher of his time.

Her book, written in the mid-20th century, is now published in full for the first time. It draws on her long experience as performer, broadcaster and pedagogue; it records what she learnt from her teachers about Liszt’s interpretation of the piano music of his contemporaries, in particular of his friend Chopin, how he wanted his own piano works performed, and what special techniques facilitated the interpretations he favoured. This is presented in discussions of many well-known works of the classical piano repertoire, and richly illustrated with extracts from the compositions in question. These musical examples have been played and video-recorded.

This is a document of considerable historical importance, offering an authoritative account of Liszt’s teaching methods as imparted by two of his former students to whom he was particularly close. It contains much valuable information of a kind that is unavailable elsewhere: none of the reminiscences of Liszt published by his students discuss technical or interpretative issues in comparable detail. It records a direct and authentic oral tradition of continental European pianism going back to the nineteenth century.

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2014 im Rückblick


Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 2.700 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 45 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Relaunch des Internetressourcen-Guides in der ViFaMusik


Bei der ViFaMusik wird ständig an einer Verbesserung und Weiterentwicklung der Angebote gearbeitet. Zu diesen Angeboten zählt auch ein Fachinformationsführer zu derzeit ca. 3.000 Internetressourcen (Websites, Forschungsprojekte, etc.), der nun technisch und optisch erneuert wurde, um eine noch bequemere Recherche in qualitätsgeprüften Internetressourcen zu ermöglichen. Die bisher eingesetzte Suchmaschinentechnologie wurde aktualisiert und mit einer neuen Präsentationsoberfläche versehen. Dies ermöglicht dem Nutzer, sich noch einfacher zu orientieren. Bereits mit dem Start des Rechercheinstruments werden (wie bisher) alle vorhandenen Treffer angezeigt (sog. „Zero-Term-Search“), die man dann mit Hilfe von fachlichen und formalen Kriterien filtert. Neu ist u.a. eine Literaturlistenfunktion, mit deren Unterstützung Titel selektiert und exportiert werden können. Natürlich gibt es auch weiterhin die allgemeinen Recherchefunktionen (einfache Suche / erweiterte Suche). Dem Relaunch ging nicht zuletzt eine Usability-Studie voraus, deren Ergebnisse in den Entwicklungsprozess mit eingeflossen sind.

IRSuche nach “Rheinberger” im Internetressourcen-Guide der ViFaMusik

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Einbindung des Musikkatalogs der Österreichischen Nationalbibliothek in die ViFaMusik-Suche


Bei der ViFaMusik-Suche wird seit Oktober 2014 mit dem Musikkatalog der Österreichischen Nationalbibliothek eine weitere Datenquelle durchsucht. Die Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek ist Österreichs größtes Musikarchiv, zugleich eine moderne wissenschaftliche Gebrauchsbibliothek und der Aufbewahrungsort wertvollster musikalischer Originalhandschriften. Musikhandschriften, Musikdrucke, Textbücher von Opern und Vokalwerken, musikwissenschaftliche Literatur, Tonträger und die Nachlässe bedeutender österreichischer Komponisten werden hier verwahrt und für die Benützung erschlossen. In die ViFaMusik-Suche sind die Katalogisate der Tonträger in der ÖNB (ca. 29.000 Datensätze) und der Musikdrucke (ca. 277.000 Datensätze, Stand: Sommer 2014) eingebunden.

ÖNB_LogoDamit bietet die ViFaMusik nun eine Suchoberfläche, bei der dreizehn einschlägige musikwissenschaftliche Datenquellen gleichzeitig durchsucht werden können (siehe https://www.vifamusik.de/metaopac/start.do?View=mus&Language=de). Darunter befinden sich neben Volltextangeboten, ausgewählten Internetressourcen und bibliographischen Datenbanken die Musikkataloge von diesen europäischen Bibliotheken:
– Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
– Bayerische Staatsibliothek
– Deutsche Nationalbibliothek (Deutsches Musikarchiv)
– British Library
– Österreichische Nationalbibliothek

Die ViFaMusik-Suche soll weiter ausgebaut werden in Richtung eines “Europäischen Musikkatalogs”. In den nächsten Monaten ist die Einbindung der Bibliographie des Musikschrifttums und der Petrucci-Library geplant.

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ViFaMusik-Stand und -Podiumsdiskussion bei GfM-Tagung in Greifswald im September 2014


Die diesjährige Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung findet vom 17. bis zum 20. September 2014 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald statt. Das Tagungsprogramm ist auf folgender Webseite zu finden:

http://www.phil.uni-greifswald.de/bereich2/musik/jahrestagung-der-gfm-2014.html

Das ViFaMusik-Projekt wird in Greifswald mit einem Stand vertreten sein und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Chancen und Risiken des neuen Fachinformationsdienstes Musikwissenschaft an der Bayerischen Staatsbibliothek“ organisieren. Der ViFaMusik-Stand wird sich in der Nähe der Cafeteria im Alfred-Krupp-Kolleg befinden, wo auch das Tagungsbüro zu finden ist. Die Podiumsdiskussion findet am Freitag, den 19.9.2014, von 13:00 bis 14:30 Uhr im Hörsaal 5 (Audimax, Rubenowstr. 1) statt. Dort wird zunächst Reiner Nägele ein ausführliches Eingangsstatement abgeben zu den Rahmenbedingungen des im Dezember 2013 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligten Projektes „Fachinformationsdienst (FID) Musikwissenschaft“ und zu den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die musikwissenschaftliche Forschung und Forschungscommunity in Deutschland. Anschließend wird diese Thematik mit den Podiumsteilnehmern unter Einbeziehung der gesamten Zuhörerschaft diskutiert. Auf dem Podium werden Vertreter aus der Musikwissenschaft und aus dem Musikbibliothekswesen sitzen, die u.a. dem neu eingerichteten FID-Beirat angehören (siehe https://www.vifamusik.de/ueber-uns.html).

Teilnehmer auf dem Podium:

  • Dr. Ulrich Konrad (Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Mitglied des FID-Beirates)
  • Anna Langenbruch (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Sprecherin der GfM-Fachgruppe Nachwuchsperspektiven)
  • Reiner Nägele (Bayerische Staatsbibliothek, FID-Projektleiter)
  • Dr. Christine Siegert (Universität der Künste Berlin)
  • Barbara Wiermann (Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Mitglied des FID-Beirates)

Moderator: Jürgen Diet (Bayerische Staatsbibliothek, Koordinator der ViFaMusik)

 

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