Neues ViFaMusik-Themenportal: “Aufführungspraxis und Interpretationsforschung”


Vor kurzem wurde ein weiteres Themenportal in der ViFaMusik freigeschaltet. Die Fachgruppe “Aufführungspraxis und Interpretationsforschung” der Gesellschaft für Musikforschung hat ein Themenportal aufgebaut mit mehreren weiterführenden Links:

https://www.vifamusik.de/themenportale/auffuehrungspraxis-und-interpretationsforschung.html

Innerhalb dieses neuen Themenportals wurde auch das im Jahr 2014 erschienene Buch “Tradition and Craft in Piano-Playing” von Tilly Fleischmann online bereitgestellt. Eine Besonderheit dabei ist das multimediale Zusatzmaterial. Die Musikbeispiele aus diesem Buch wurden in einzelnen Video-Sequenzen aufgezeichnet und sind ebenso wie das gesamte Buch über folgende ViFaMusik-Webseite abrufbar:
https://www.vifamusik.de/themenportale/auffuehrungspraxis-und-interpretationsforschung/online-ressourcen/fleischmann.html

Titelbild_Fleischmann_Buch

Tilly Fleischmann née Swertz (1882-1967) was born in Cork to German parents. She studied at the Royal Academy of Music in Munich from 1901 to 1905 with two renowned pianists, Bernhard Stavenhagen and Berthold Kellermann, both pupils and close associates of Franz Liszt, who was not only one of the greatest virtuosi of his age, but perhaps the most influential teacher of his time.

Her book, written in the mid-20th century, is now published in full for the first time. It draws on her long experience as performer, broadcaster and pedagogue; it records what she learnt from her teachers about Liszt’s interpretation of the piano music of his contemporaries, in particular of his friend Chopin, how he wanted his own piano works performed, and what special techniques facilitated the interpretations he favoured. This is presented in discussions of many well-known works of the classical piano repertoire, and richly illustrated with extracts from the compositions in question. These musical examples have been played and video-recorded.

This is a document of considerable historical importance, offering an authoritative account of Liszt’s teaching methods as imparted by two of his former students to whom he was particularly close. It contains much valuable information of a kind that is unavailable elsewhere: none of the reminiscences of Liszt published by his students discuss technical or interpretative issues in comparable detail. It records a direct and authentic oral tradition of continental European pianism going back to the nineteenth century.

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2014 im Rückblick


Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 2.700 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 45 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Relaunch des Internetressourcen-Guides in der ViFaMusik


Bei der ViFaMusik wird ständig an einer Verbesserung und Weiterentwicklung der Angebote gearbeitet. Zu diesen Angeboten zählt auch ein Fachinformationsführer zu derzeit ca. 3.000 Internetressourcen (Websites, Forschungsprojekte, etc.), der nun technisch und optisch erneuert wurde, um eine noch bequemere Recherche in qualitätsgeprüften Internetressourcen zu ermöglichen. Die bisher eingesetzte Suchmaschinentechnologie wurde aktualisiert und mit einer neuen Präsentationsoberfläche versehen. Dies ermöglicht dem Nutzer, sich noch einfacher zu orientieren. Bereits mit dem Start des Rechercheinstruments werden (wie bisher) alle vorhandenen Treffer angezeigt (sog. „Zero-Term-Search“), die man dann mit Hilfe von fachlichen und formalen Kriterien filtert. Neu ist u.a. eine Literaturlistenfunktion, mit deren Unterstützung Titel selektiert und exportiert werden können. Natürlich gibt es auch weiterhin die allgemeinen Recherchefunktionen (einfache Suche / erweiterte Suche). Dem Relaunch ging nicht zuletzt eine Usability-Studie voraus, deren Ergebnisse in den Entwicklungsprozess mit eingeflossen sind.

IRSuche nach “Rheinberger” im Internetressourcen-Guide der ViFaMusik

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Einbindung des Musikkatalogs der Österreichischen Nationalbibliothek in die ViFaMusik-Suche


Bei der ViFaMusik-Suche wird seit Oktober 2014 mit dem Musikkatalog der Österreichischen Nationalbibliothek eine weitere Datenquelle durchsucht. Die Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek ist Österreichs größtes Musikarchiv, zugleich eine moderne wissenschaftliche Gebrauchsbibliothek und der Aufbewahrungsort wertvollster musikalischer Originalhandschriften. Musikhandschriften, Musikdrucke, Textbücher von Opern und Vokalwerken, musikwissenschaftliche Literatur, Tonträger und die Nachlässe bedeutender österreichischer Komponisten werden hier verwahrt und für die Benützung erschlossen. In die ViFaMusik-Suche sind die Katalogisate der Tonträger in der ÖNB (ca. 29.000 Datensätze) und der Musikdrucke (ca. 277.000 Datensätze, Stand: Sommer 2014) eingebunden.

ÖNB_LogoDamit bietet die ViFaMusik nun eine Suchoberfläche, bei der dreizehn einschlägige musikwissenschaftliche Datenquellen gleichzeitig durchsucht werden können (siehe https://www.vifamusik.de/metaopac/start.do?View=mus&Language=de). Darunter befinden sich neben Volltextangeboten, ausgewählten Internetressourcen und bibliographischen Datenbanken die Musikkataloge von diesen europäischen Bibliotheken:
– Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
– Bayerische Staatsibliothek
– Deutsche Nationalbibliothek (Deutsches Musikarchiv)
– British Library
– Österreichische Nationalbibliothek

Die ViFaMusik-Suche soll weiter ausgebaut werden in Richtung eines “Europäischen Musikkatalogs”. In den nächsten Monaten ist die Einbindung der Bibliographie des Musikschrifttums und der Petrucci-Library geplant.

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ViFaMusik-Stand und -Podiumsdiskussion bei GfM-Tagung in Greifswald im September 2014


Die diesjährige Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung findet vom 17. bis zum 20. September 2014 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald statt. Das Tagungsprogramm ist auf folgender Webseite zu finden:

http://www.phil.uni-greifswald.de/bereich2/musik/jahrestagung-der-gfm-2014.html

Das ViFaMusik-Projekt wird in Greifswald mit einem Stand vertreten sein und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Chancen und Risiken des neuen Fachinformationsdienstes Musikwissenschaft an der Bayerischen Staatsbibliothek“ organisieren. Der ViFaMusik-Stand wird sich in der Nähe der Cafeteria im Alfred-Krupp-Kolleg befinden, wo auch das Tagungsbüro zu finden ist. Die Podiumsdiskussion findet am Freitag, den 19.9.2014, von 13:00 bis 14:30 Uhr im Hörsaal 5 (Audimax, Rubenowstr. 1) statt. Dort wird zunächst Reiner Nägele ein ausführliches Eingangsstatement abgeben zu den Rahmenbedingungen des im Dezember 2013 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligten Projektes „Fachinformationsdienst (FID) Musikwissenschaft“ und zu den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die musikwissenschaftliche Forschung und Forschungscommunity in Deutschland. Anschließend wird diese Thematik mit den Podiumsteilnehmern unter Einbeziehung der gesamten Zuhörerschaft diskutiert. Auf dem Podium werden Vertreter aus der Musikwissenschaft und aus dem Musikbibliothekswesen sitzen, die u.a. dem neu eingerichteten FID-Beirat angehören (siehe https://www.vifamusik.de/ueber-uns.html).

Teilnehmer auf dem Podium:

  • Dr. Ulrich Konrad (Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Mitglied des FID-Beirates)
  • Anna Langenbruch (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Sprecherin der GfM-Fachgruppe Nachwuchsperspektiven)
  • Reiner Nägele (Bayerische Staatsbibliothek, FID-Projektleiter)
  • Dr. Christine Siegert (Universität der Künste Berlin)
  • Barbara Wiermann (Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Mitglied des FID-Beirates)

Moderator: Jürgen Diet (Bayerische Staatsbibliothek, Koordinator der ViFaMusik)

 

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Die Bayerische Staatsbibliothek hat einen Viewer für Stimmbücher freigeschaltet


Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt mit ca. 2.200 Notendrucken aus dem 16. und 17. Jahrhundert eine der größten und reichhaltigsten Sammlungen aus der Frühzeit des Notendrucks. Seit 2012 wird der Bestand im DFG-geförderten Projekt Notendrucke des 16. und 17. Jahrhunderts mit mehrstimmiger Musik in der BSB – Digitalisierung und Online-Bereitstellung tief erschlossen, vollständig digitalisiert und online bereitgestellt.

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Über 50% der älteren überlieferten Notendrucke wurden in der Form von Stimmendrucken, sog. ‚Stimmbüchern’ publiziert. Im Bestand der BSB sind dabei in den meisten Fällen mehrere verschiedene Werke (d.h. bis zu 20 verschiedene Notendrucke) in Form eines Sammelbandes für jeweils die gleiche Stimme (z.B. Cantus) zusammengebunden.

Das Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ) hat im Rahmen des Projektes einen innovativen, speziellen Viewer entwickelt, der erstmals die simultane Darstellung zusammengehörender Stimmen eines Notendruckes auf verschiedenen Segmenten des Bildschirms ermöglicht. Für die dem Projekt zugehörenden Digitalisate wird der neue Stimmbuch-Viewer (http://stimmbuecher.digitale-sammlungen.de) automatisch verwendet. Die Viewer-Oberfläche bietet eine Vielzahl an Navigationsmitteln zum Blättern, Verschieben und Unsichtbarmachen einzelner Stimmen-Fenster und zur gezielten Anzeige der enthaltenen Inhaltsverzeichnisse an, die entweder generell für alle Stimmen oder individuell wirksam sind. Hinterlegt ist auch eine Suchfunktion für den Bestand der älteren Notendrucke.

Im Stimmbuch-Viewer bietet ein Buch-Symbol die Möglichkeit, die Präsentation im BSB-Standard-Viewer aufzurufen. Von dort aus kann zusätzlich der DFG-Viewer erreicht werden. So sind die individuellen Vorzüge der unterschiedlichen Präsentationsoberflächen mühelos nutzbar.

Der Stimmbuch-Viewer wurde mit folgenden Browser-Versionen getestet:
Chrome: 34.0
Firefox: 30.0
Internet Explorer: 10.0

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Der neue Fachinformationsdienst Musikwissenschaft an der Bayerischen Staatsbibliothek


Im Februar 2014 startete in der Bayerischen Staatsbibliothek das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte und zunächst auf drei Jahre angelegte Projekt “Fachinformationsdienst (FID) Musikwissenschaft”. Das neue DFG-Förderprogramm “Fachinformationsdienste für die Wissenschaft” wird die bisher von der DFG geförderten Sondersammelgebiete ablösen. Im Dezember 2013 wurden die ersten 5 FID-Anträge bewilligt, darunter auch der FID Musikwissenschaft (siehe www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2013/pressemitteilung_nr_54).

Neben Zuschüssen für die Erwerbung von konventionellen Medien (Bücher, Zeitschriften und Notendrucke) und e-Medien wird im FID Musikwissenschaft auch die Weiterentwicklung der Virtuellen Fachbibliothek Musikwissenschaft gefördert. Dabei soll u.a. die ViFaMusik-Suche durch die Einbindung von weiteren Datenquellen in Richtung eines Europäischen Musikkataloges ausgebaut werden, der neue ViFaMusik-Dokumentenserver weitere Inhalte und zusätzliche Funktionalitäten erhalten sowie der RISM-OPAC weiterentwickelt werden. Eine ausführliche Darstellung der Arbeitspakete im FID Musikwissenschaft ist in folgendem Zeitschriftenbeitrag zu finden: Jürgen Diet und Reiner Nägele: “Der Fachinformationsdienst Musikwissenschaft und die neue Rolle der ViFaMusik”, Bibliothek Forschung und Praxis, Band 38, Heft 1 (Apr 2014), http://dx.doi.org/10.1515/bfp-2014-0004.

Die musikwissenschaftliche Fach-Communitiy ist eng eingebunden in den FID Musikwissenschaft. Dazu dient der im Frühjahr 2014 eingerichtete FID-Beirat, der sich aus diesen Personen zusammensetzt:

  • Prof. Dr. Wolfgang Auhagen, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Prof. Dr. Thomas Betzwieser, Goethe-Universität Frankfurt
  • Dr. Gabriele Buschmeier, Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
  • Dr. Thomas Ertelt, Staatliches Institut für Musikforschung – Preußischer Kulturbesitz, Berlin
  • Michael Fernau, Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig
  • Prof. Dr. Lars-Christian Koch, Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin
  • Prof. Dr. Ulrich Konrad, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • Kristina Richts, Musikwissenschaftliches Seminar Detmold/Paderborn
  • Prof. Dr. Dörte Schmidt, Universit der Künste Berlin
  • Prof. Dr. Lothar Schmidt, Philipps-Universität Marburg
  • Dr. Wolf-Dieter Seiffert, Henle-Verlag, München
  • Dr. Barbara Wiermann, Hochschule für Musik und Theater, Leipzig

Bei der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung in Greifswald wird es am 19.9.2014 eine Podiumsdiskussion geben zu “Chancen und Risiken des neuen Fachinformationsdienstes Musikwissenschaft an der Bayerischen Staatsbibliothek”.

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