Wissenschaftliche Kommunikation über die ViFaMusik

Die Kommunikation innerhalb der musikwissenschaftlichen und musikpädagogischen Fachcommunity zu vereinfachen, ist ein wichtiger Aufgabenbereich der ViFaMusik. Zu diesem Zweck führt die ViFaMusik eine Instituts- und Expertendatenbank, in der die Kontaktdaten aller musikwissenschaftlichen und –pädagogischen Institute und Expert/innen im deutschsprachigen Raum zur Verfügung gestellt werden. Mit Expert/innen sind die an musikwissenschaftlichen und –pädagogischen, universitären oder freien Forschungsinstituten angestellten, in Forschung und Lehre tätigen Wissenschaftler/innen gemeint. Diese Expert/innen haben die Möglichkeit, ihre Einträge selbst aktuell zu halten und ihre Forschungsschwerpunkte sowohl anhand einer vorgegebenen Orts-, Epochen- und Themensystematik anzugeben als auch in deutscher und englischer Sprache frei zu formulieren. Zum jetzigen Zeitpunkt umfasst die Datenbank über 900 Expert/innen und 200 Institute, wird aber regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht.

Im Zuge des Relaunch im März 2011 erhielt die Instituts- und Expertendatenbank eine neue, benutzerfreundlichere Eingabemaske sowie im November des Jahres eine Such- und Browsingoberfläche, mit der die Datenbank anhand der Systematik, die auch den Expert/innen bei der Einpflege zur Verfügung steht, durchsucht werden kann.

Expertendatenbank der Virtuellen Fachbibliothek Musikwissenschaft

Auch in die ViFaMusik-Metasuche ist die Instituts- und Expertendatenbank eingebunden, sodass eine Suche nach einem thematischen Schlagwort je nach Datenbankauswahl in der „Erweiterten Suche“ nicht nur entsprechende Treffer in Bibliothekskatalogen, bibliographischen Datenbanken und Internetressourcen ergibt, sondern auch Informationen zu Wissenschaftler/innen liefert, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Von besonderer Bedeutung ist, dass jetzt auch die von den Expert/innen frei formulierten Forschungsschwerpunkte in deutscher und englischer Sprache durchsucht werden können. Dadurch wird die Suche erheblich verfeinert, und es ist möglich, eigene Interessensgebiete über die festgelegten Schlagworte hinaus individuell und auf dem neuesten Entwicklungsstand musikwissenschaftlicher und –pädagogischer Forschungsarbeit zu präsentieren. Zum Beispiel haben Expert/innen neben dem Schlagwort „Musikethnologie und Volksmusik“ unter anderem „Transcultural Music Studies“, „Historische Musikethnologie“, „Ethnomusikologie“, „Vergleichende Musikwissenschaft“, „Musikanthropologie“  oder „Postcolonial Studies“ als ihre Tätigkeitsbereiche genannt. Auch interdisziplinären und methodisch innovativen Ansätzen wird auf diese Weise Raum geboten.

Um die Instituts- und Expertendatenbank auf dem neuesten Stand zu halten, ist die ViFaMusik dankbar für die Mitarbeit der Fachcommunity. Wenn Sie bereits einen Eintrag besitzen, können Sie ihn jederzeit mit wenig Aufwand aktualisieren. Bei Problemen mit der Einpflege, im Falle von verlorenen Zugangsdaten und anderen Fragen bezüglich der Instituts- und Expertendatenbank wenden Sie sich bitte an Dr. Judith Haug:
judith.haug(at)uni-wuerzburg.de.

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2 Antworten zu Wissenschaftliche Kommunikation über die ViFaMusik

  1. Pingback: Themenportale für die GfM-Fachgruppen: Das neue Angebot der ViFaMusik | vifamusik

  2. Maja schreibt:

    Ein tolles Konzept, die Instituts- und Expertendatenbank, die es dem Interessierten leicht möglich macht ganz gezielt nach den gewünschten Informationen zu suchen. Das innovative Projekt wird überdies ständig gepflegt und mit aktuellen Daten auf den neusten Stand gebracht. Der User selbst kann seine eigenen Daten eingeben und damit selbst zu dazu beitragen, dass das Projekt immer up to date ist. Wie überhaupt solche ein Konzept nur durch die Unterstützung externer Profis existieren und auf dem neusten Stand gehalten werden kann. Die Datenbank zeichnet sich durch eine übersichtlich gestaltete Maske auf, die es mit wenigen Schritten erlaubt einen direkten Zugriff auf die gesuchten Infos aus dem Fachbereich zu bekommen. Allerdings hätte der Web Designer in der farblichen Gestaltung und der Schrift der Seite etwas mehr Kreativität an den Tag legen dürfen. Musik ist bunt, vielfältig und drückt Gefühle aus. Die Seitengestaltung erscheint auf diesen Bezug doch etwas sehr trocken, auch wenn es sich nur um ein Archiv handelt.

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