Neue Online Bach-Bibliographie für die weltweite Forschergemeinde

Das Bach-Archiv Leipzig präsentiert – als zentrale Forschungsstätte – zum Jahresbeginn 2014 erstmals eine umfassende wissenschaftlich fundierte neue Fachdatenbank zum gesamten Bach-Schrifttum.

screenshot_bach_bibliographieWebseite der Online Bach-Bibliographie (www.bach-bibliographie.de)

Hervorgegangen aus den Daten der Bach-Bibliographie von Prof. Yo Tomita (Queens University, Belfast) und den Daten aus dem Bestandskatalog der Bibliothek des Bach-Archivs, enthält die neu konzipierte und implementierte Datenbank derzeit mehr als 65.000 Titeldaten.

Die neue Bach-Bibliographie erschließt nicht nur die Literatur zu Johann Sebastian Bach, sondern richtet Ihren Fokus darüber hinaus auch auf die gesamte Bach-Familie und die komponierenden Bach-Söhne Wilhelm Friedemann, Carl Philipp Emanuel, Johann Christoph Friedrich und Johann Christian Bach. Damit ist die neue Online-Bach-Bibliographie ein Spiegelbild zum Stand der aktuellen Bach-Forschung.

Die Auswahl und die Erschließung des Bach-Schrifttums in der Fachbibliographie erfolgt dabei ausschließlich nach wissenschaftlichen Kriterien, wobei Zuverlässigkeit und Aktualität der angebotenen Informationen höchste Priorität haben. Verzeichnet werden selbständige und unselbständige Schriften. Neben Monografien werden Zeitschriftenaufsätze, Rezensionen, Elektronische Publikationen und Musikdrucke aufgenommen. Der sprachliche Zugang erfolgt auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch und ist damit bewusst international ausgerichtet.

Damit bietet die Datenbank zur Bach-Bibliographie ein flexibles und vor allem schnelles Werkzeug für die Literaturrecherche zu Johann Sebastian Bach, dem wohl weltweit am stärksten im Zentrum der Forschung stehenden Komponisten, und seinem Umfeld.

Die Online-Bach-Bibliographie wendet sich sowohl an die internationale Gemeinde der Bach-Forscher als auch an alle Bach-Enthusiasten, die sich über den aktuellen Stand der Forschungsliteratur informieren möchten.

Mit der Anbindung der Online-Datenbank an das Bach-Archiv Leipzig wurden 2012 die Voraussetzungen geschaffen, das Projekt „Bach-Bibliographie“ auf einer breiteren personellen Basis institutionell abzusichern und den ständig wachsenden neuen Herausforderungen an eine internationale Verzeichnung des breitgefächerten wissenschaftlichen Schrifttums auch künftig gerecht zu werden.

Gemeinsam mit dem Bach-Forscher Prof. Dr. Yo Tomita und der Unterstützung der weltweiten Forschergemeinde wird es in den nächsten Jahren darum gehen, das internationale Bach-Schrifttum zu filtern und zeitnah nach einheitlichen wissenschaftlichen Auswahlkriterien zu erfassen, vorhandene Lücken in der historischen Bach-Biografik zu schließen und neue Forschungsverknüpfungen in die Datenbank mit einzubinden.

Kristina Funk-Kunath
Leitung Bibliothek
Bach-Archiv Leipzig

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