BORN-DIGITAL – Digitales Material als Herausforderung für die Musikwissenschaft

Symposium der Fachgruppe Digitale Musikwissenschaft
Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, Osnabrück 25.–28. September 2018

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Die Musik spielt längst digital. – Für die unterschiedlichen Bereiche der Musikforschung birgt dies ohne Frage vielfältige Zukunftsaufgaben und fordert eine digitale Musikwissenschaft heraus, die sich der Entwicklung digitaler Methoden ebenso widmet wie jener Fülle digitalen Materials, das überall dort entsteht, wo Musik in digitalen Umgebungen erfunden, gemacht, produziert, publiziert, verteilt, gespeichert, rezipiert und analysiert wird, um nur einige Grundmodi digitaler musikbezogener Praxen anzudeuten. Vorrangiges Ziel des Fachgruppensymposiums ist es, die verschiedenen Bereiche des Faches über die Fragen, die mit den digitalen Phänomenen, Erzeugnissen, Arbeitsweisen, Instrumenten und Überlieferungen der Musik- wie auch der Forschungskultur der zurückliegenden Jahrzehnte bis heute einhergehen, miteinander ins Gespräch zu bringen. Für analytische, historiografische, ethnografische, organologische, editorische, archivalische und viele andere Zugänge zur Musik kann sich die Digitalität des Materials als gemeinsamer Anknüpfungspunkt erweisen und unter Umständen sogar als große Chance für ganz neue Kooperationen.
Angedacht ist in diesem Sinne für das halbtägige Symposium, drei Hauptvorträge (à 20 Minuten) einzuwerben, die die Thematik aus je unterschiedlicher fachlicher Richtung mit grundsätzlichem Anspruch in den Blick nehmen. In Kurzvorträgen (Lightning Talks à ca. 8 Minuten) sollen in einem zweiten Teil möglichst viele Stimmen aus der Fachgruppe und darüber hinaus mit prägnanten Thesen und/oder Beispielen zu Wort kommen, die im Anschluss im Plenum weiterdiskutiert werden.
Das Vorbereitungsteam bittet um Vorschläge (Abstracts bis max. 500 Wörter) für
Lightning Talks und Hauptvorträge bis 22. April 2018 per E-Mail an
andreas.muenzmay@uni-paderborn.de.

Benjamin Bohl
Dominik Leipold
Andreas Münzmay
Frederic von Vlahovits
Barbara Wiermann

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